Wracktauchen

7 SK Wracktauchen

7.1 Kursziel
Der Bewerber soll in Theorie und Praxis mit der sicheren Planung,
Vorbereitung und Durchführung von Wracktauchgängen vertraut gemacht
werden. Nach Abschluss des Kurses soll er
• die besonderen Probleme und Gefahren bei Wracktauchgängen
beherrschen können
• die richtige Ausrüstung für Wracktauchgänge zusammenstellen
können
• Orientierungshilfen an und in Wracks nutzen können
• sich im Hinblick auf den Umgang mit dem Tauchpartner, während und
nach dem Tauchgang korrekt verhalten können

7.2 Voraussetzungen
Mindestalter:
16 Jahre; bei Minderjährigen ist die Einverständniserklärung der
sorgeberechtigten Eltern (in der Regel beider Elternteile) erforderlich.
Ausbildungsstufe:
DTSA **; ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation
entsprechend der VDST-Äquivalenzliste.
Anzahl der Pflichttauchgänge:
50
Sonstiges:
Gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung nach den Richtlinien des VDST,
nicht älter als 2 Jahre, bei Bewerbern über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr.

7.3 Ausbilderqualifikation
Ausbilder: VDST-CMAS-Tauchlehrer**/***, VDST-CMAS-Instrukteure sowie
vom VDST oder dessen Partnerverbänden zugelassene Tauchlehrer.

7.4 Theoretischer Teil
Unterrichtseinheiten:
4.
Lehrinhalte:
• Auswahl und Bewertung von Wracks
• Tauchgangsplanung und -vorbereitung
• Wracktauchausrüstung
• Veränderte Bedingungen bei Wracktauchen (z.B. beim Erkunden von
Innenräumen)
• Sicherheitsvorkehrungen (z.B. Leinensicherung)
• Notfallplanung
• Auffinden von Wracks (Seekarte, Landpeilung, GPS)
• Handhabung eines Echolots
• Hilfsmittel für die UW-Orientierung

7.5 Praktischer Teil
Anzahl der Tauchgänge:
4 (möglichst an 2 aufeinander folgenden Tagen).
Die Tauchgänge sollen an bekannten, möglichst intakten Wracks
durchgeführt werden, die nicht im Fahrwasser und nicht tiefer als 30 Meter
liegen. Es sollen möglichst keine Tauchgänge bei Strömung, bei
unzureichenden Sichtverhältnissen und keine Dekotauchgänge
durchgeführt werden. Bei den Tauchgängen soll folgendes geübt werden:
• Selbständige Planung des Tauchganges
• Einsatz von Lampen
• Erkunden des äußeren Wrackbereiches
• Anbringen von Sicherheitsvorrichtungen
• Vorsichtiges Betauchen ungefährlicher Innenräume inklusive aller
erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen

7.6 Erfolgskontrolle
Der Ausbilder stellt fest, ob der Bewerber das jeweilige Kursziel erreicht
hat. Dies geschieht im theoretischen Teil in Form von Lehrgesprächen und
im praktischen Teil durch zielorientierte Beobachtung.

7.7 Beurkundung
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem SK sind ein Einkleber
für den Taucherpass und eine Urkunde.




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